Saisonkalender Februar

Essen. Ihre Gesundheit ist uns wichtig.

 

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung führt zu mehreren positiven Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Verbunden mit körperlicher Bewegung und sportlichen Aktivitäten stärkt dies wiederrum das Immunsystem. Ein starkes Immunsystem ist aktuell vermutlich wichtiger denn je.

Die Diätologin Elisabeth Hefner gibt hier monatlich aktuelle Ernährungstipps und veröffentlicht ausgezeichnete Rezepte dazu.

Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Quelle: https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/15635-rtkl-saisonkalender-dieses-obst-und-gemuese-hat-saison-im-februar

Inhalte erstellt von:

Elisa Hefner, BSc.

Freiberufliche Diätologin

hefner@paur.fitness
https://www.chrispaur.com/ernaehrung/

 

Saisonkalender_Februar
Chicoree

Chicorèe.

Chicorée zählt gemeinsam mit dem Endiviensalat und dem Radicchio zur Familie der Korbblütler und gehört zur Gruppe der Zichorien.

Er wird zuerst im Freien angebaut und sobald ausreichend Wurzelmasse gebildet wurde, wird er gerodet und in dunkle, klimatisierte Treibhäuser gebracht, bis er dort austreibt und die kleinen weiß-gelben Blätter entstehen.

Durch den Gehalt des Bitterstoffs Intybin fördert er die Verdauung und eignet sich als Vorspeise für deftige Gerichte wie Ente, Gans oder Eintöpfe. Zitrusfrüchte passen super zu Chicorée, denn Mandarinen oder Orangen im Salat runden das typische Aroma schön ab und reduzieren die Bitterkeit. Der Chicorée ist reich an gesunden Inhaltsstoffen wie den Vitaminen A, B und C sowie Kalium, Phosphor, Calcium und Magnesium. Auch der Gehalt an Inulin zeichnet den Chicorée aus. Dieser lösliche Ballaststoff ist ein guter Nährstoff für unsere Darmbakterien und unterstützt die Verdauung. Eine leckere Beilage aus Chicorée ist schnell gemacht: Einfach den Chicorée in Streifen schneiden und mit Gemüsesuppe bissfest dünsten. Zu den bitteren Blättern passt hervorragend weißer Pfeffer, aber auch Gewürze wie Curry oder Kardamom. Wem der bittere Geschmack weniger zusagt, der kann auch mit etwas Zucker, Honig oder Fruchtsaft experimentieren. Typisch für Salate hält der Chicorée im Gemüsefach des Kühlschranks 2 bis 3 Tage, wenn er in ein feuchtes Tuch oder Papier gewickelt wird.

 

CHICORÈEAUFLAUF MIT KARTOFFELN UND SCHINKEN von https://www.springlane.de/magazin/rezeptideen/chicore-auflauf-mit-kartoffeln-und-schinken/

Grünkohl.

Grünkohl gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und ist eine Zuchtform des Gemüsekohls.

Am besten schmeckt er, wenn er kurz vor der Ernte einmal Frost abbekommen hat, denn dann wandelt sich die enthaltene Stärke in Zucker um: Er schmeckt milder und ist dann auch besser verdaulich. Mittlerweile gibt es spezielle Züchtungen, die schon ohne Frost ab September bis in den Winter hinein geerntet werden können. Traditionell endet die Grünkohlsaison am Gründonnerstag vor Ostern.

Der krausblättrige Kohl enthält reichlich Ballaststoffe, besonders viel Vitamin C und nach den Karotten am meisten Provitamin A. Außerdem ist er reich an den Mineralstoffen Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium und Eisen.

Bekannt ist der im Geschmack kräftige Kohl vor allem für deftige Zubereitungsarten.

Grünkohl kann dennoch sehr vielseitig in der Küche eingesetzt werden. Er eignet sich sowohl als Suppengemüse, in Curry, Risotto oder Strudel, als auch roh im Smoothie.

Im Gemüsefach des Kühlschranks hält sich Grünkohl circa 4 Tage lang. Dennoch soll er so schnell wie möglich gegessen werden, da der Gehalt an Vitaminen mit der Lagerdauer abnimmt.

GRÜNER SMOOTHIE MIT CHIA-SAMEN von
https://www.springlane.de/magazin/rezeptideen/gruener-smoothie-mit-chia-samen/

Gruenkohl
Schwarzwurzel

Schwarzwurzel.

Die Schwarzwurzel zählt gemeinsam mit Chicorée und Topinambur zur Familie der Korbblütler.  Trotz ihres Zweitnamens „Winterspargel“ erinnert die Schwarzwurzel geschmacklich nicht an Spargel: Ihr Aroma ist intensiver, ziemlich würzig und leicht nussartig; die Konsistenz ähnelt der Karotte oder Pastinake. In den Handel kommen nur die Wurzeln – es können aber auch Blattstiele, Knospen und Blüten in Salaten verwendet werden. Im Supermarkt erhältlich ist die  Schwarzwurzel von Oktober bis ca. März.

Die Schwarzwurzel enthält nach der Erbse und der Bohne die meisten Nährstoffe und ist somit ein reichhaltiges Wintergemüse. Nennenswert sind die Mineralstoffe Phosphor, Kalium und Calcium, das Spurenelement Eisen, sowie Vitamin E. Außerdem liefert die Schwarzwurzel Inulin, einen löslichen Ballaststoff, der die Verdauung unterstützt. Vor der Zubereitung müssen Schwarzwurzeln gründlich von Erdresten befreit werden. Da sie einen Farbstoff besitzen, der schwarz färbt, empfiehlt es sich, beim Putzen Handschuhe zu tragen. 

Zubereitet wird die Schwarzwurzel oft nur als Kochgemüse mit hellen Saucen. Sie passt aber auch gut in Suppen, Eintöpfe oder Aufläufe. Ihr leicht nussiger Geschmack harmoniert super mit Karotte und Apfel. Als Gemüsebeilage eignet sie sich zu Fleisch- und Wildgerichten. Wie ihr Verwandter der Topinambur, kann auch die Schwarzwurzel roh verzehrt werden, also zum Beispiel in einem Salat. Frische und unversehrte Schwarzwurzeln halten sich im Gemüsefach des Kühlschranks circa 1 bis 2 Wochen.

SCHWARZWURZELN MIT HASELNUSSKRUST AUF BLATTSALAT von
https://www.ichkoche.at/schwarzwurzeln-mit-haselnusskruste-rezept-58225