Diätologie

Tennengau:

Karin Pechhacker- Kuchl: karin@diaetologin.jetzt

Agnes Eitzinger- Brossard- Abtenau: aeb.diaetologin@gmail.com

Judith Haudum- Hallein: info@sportnutrix.com

Katharina Geier- St. Martin: office@katharinageier.at 

Ernährungstipps bei Verstopfung (Obstipation)

Eine normale Stuhlfrequenz liegt zwischen dreimal pro Tag und einmal alle drei Tage. Ist dies nicht der Fall, spricht man von einer Verstopfung.

Folgende Maßnahmen können hilfreich sein:

 Die Trinkmenge erhöhen.

Der tägliche Flüssigkeitsbedarf eines Erwachsenen liegt bei ca. 30 ml pro Kilogramm Körpergewicht. Magnesiumreiche Mineralwässer wie Preblauer, Rodenska, Rogaska wirken als Verdauungshilfe. Um den Darm optimal anzuregen, beginnen Sie am besten bereits am Morgen mit einem Glas Wasser oder ungezuckertem Tee auf nüchternen Magen.

 Mehr ballaststoffreiche Lebensmittel essen.

Gemüse, Salat, Obst, Vollkornbrot und Vollkornprodukte (Reis, Nudeln, Mehl, Haferflocken) sollen mehrmals täglich in jeder Mahlzeit vorkommen. Lösliche Ballaststoffe aus Flohsamenschalen, Leinsamen, Chiasamen oder Haferkleie sind förderlich für die Verdauung.  Sie werden mit Wasser, Joghurt, Buttermilch oder Milch angesetzt und sollen dann zumindest ein paar Minuten (bestenfalls über Nacht) rasten, um quellen zu können.

 Milchsäurehaltige Nahrungsmittel in den Speiseplan einbauen.

Dazu zählen Buttermilch, Sauermilch, Kefir, Joghurt, Sauerteigbrot, Sauerkraut, fermentiertes Gemüse, Tempeh oder Kombucha. Diese erhöhen die Zahl unserer lebenden Mikroorganismen im Darm und unterstützen somit die Verdauung.

Aufbau der Darmflora durch Probiotika und Präbiotika.

Hier gibt es viele verschiedene Präparate aus der Apotheke – fragen Sie Ihren behandelnden Arzt, welche Therapie bei Ihnen sinnvoll ist. Die Probiotika werden in Kapsel oder Pulverform verabreicht und als kurmäßige Anwendung von mehreren Wochen empfohlen.

Präbiotika sind lösliche Ballaststoffe zum Einrühren in Suppen, Säfte, Joghurt, Fruchtmus, Wasser oder Tee. Sie sollen nicht in kohlensäurehaltige Getränke gemischt werden.

Diese  Beiträge dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Ernährungsberatung. Wenn Sie Fragen oder konkrete Anliegen haben, kontaktieren sie bitte Diätologin Elisa Hefner. (hefner@chrispaur.com)

Ernährungstipps bei Diabetes mellitus Typ 2

Woran erkenne ich erhöhte Blutzuckerwerte?

  • viel Durst
  • starker Harndrang
  • Müdigkeit, Konzentrationsstörungen
  • Infektionen, Pilze
  • schlechte Wundheilung
  • Gewichtsverlust

Die Therapie des Diabetes mellitus Typ 2 basiert auf 3 Säulen: Ernährung, Bewegung, Medikamente (Tabletten, Insulin).

Die Grundlage, um erhöhte Blutzuckerwerte zu normalisieren, ist eine abwechslungsreiche, ballaststoffreiche, ausgewogene und zuckerreduzierte Ernährung. Eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, guten Fetten, Eiweiß, Kohlenhydraten und Ballaststoffen ist für den Körper wesentlich.

 Folgende Maßnahmen können hilfreich sein:

  • Die Einhaltung von regelmäßigen Mahlzeiten mit Essenspausen, die der Körper für die Verdauung und die Verarbeitung der Nährstoffe nutzen kann.
  • Langsames Kauen, bewusstes Essen und das Vermeiden von Ablenkung am Tisch.
  • Die Auswahl ballaststoffreicher Lebensmittel in Form von Gemüse, Salat, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten (Nudeln, Reis, Brot, Kartoffeln, Mehl) zu jeder Mahlzeit.
  • Die Kombination von eiweißreichen Lebensmitteln (Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Käse, Tofu, Hülsenfrüchte, Eier) mit hochwertigen Fetten (Pflanzenöl, Nüsse, Samen, Kerne) und ballaststoffreichen Kohlenhydraten (Gemüse, Salat, Obst, Vollkornprodukte, Hafer).
  • Regelmäßiger Fischkonsum (1- bis 2-mal in der Woche) sorgt für eine gute Versorgung mit wertvollem Eiweiß und ungesättigten Fettsäuren.
  • Täglich ausreichend zuckerfreie Flüssigkeit kurbelt den Stoffwechsel an und hilft beim Abbau des Blutzuckers. 30 ml pro Kilogramm Körpergewicht werden empfohlen.
  • Kräuter und Gewürze bringen vielseitige Würze in unsere Speisen – so lassen sich Salz und Zucker einfach und ohne Geschmackseinbußen reduzieren.
  • Ein aktiver Alltag (spazieren, Stufen steigen) und fixe Sporteinheiten in der Woche halten den Stoffwechsel in Schwung und bauen den erhöhten Blutzucker rasch wieder ab.

Ernährungstipps bei Osteoporose

Folgende Maßnahmen können hilfreich sein:

Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln

Ausreichende Versorgung mit Vitamin D3 und Calcium

Ausreichende Versorgung mit Vitamin B12, Folsäure, Kalium und Vitamin K

Bezüglich der Einnahme und der richtigen Dosis sprechen Sie mit Ihrer Ärztin/ Ihrem Arzt.

 

Konsum von kalziumreichen Lebensmitteln

  • Milch- und Milchprodukte (v.a. Hartkäse)
  • Calciumreiche Mineralwässer (Calciumgehalt > 150 mg/l)
  • Grüne Gemüsesorten (Broccoli, Wirsing, Fenchel, …)
  • Mohn, Sesam, Sonnenblumenkerne

Lebensmittel, die die Kalziumaufnahme fördern sind Apfel-, Frucht- und Zitronensäure, Milchzucker, Milchsäure (Joghurt, Sauerkraut, …) und Vitamin D (Butter, Fische, Eidotter, …).

Auswahl basischer Lebensmittel

Neutral

·         Joghurt, Kefir,

·         Milch, Buttermilch

·         Fette, Öle

·         Tee, Wasser, Kaffee

·         Zucker

·         Tofu

Basisch

·         Obst, Trockenobst

·         Gemüse

·         Pilze

·         Kartoffeln

·         Säfte

·         Kräuter, Gewürze

Sauer

·         Eigelb

·         Garnelen, Fisch

·         Fleisch, Wurst

·         Käse, Topfen

·         Brot, Getreide

·         Reis, Nudeln

Eine basische Ernährung entlastet unseren Körper und verbessert die Knochengesundheit.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Ernährungsberatung. Wenn Sie Fragen oder konkrete Anliegen haben, kontaktieren sie bitte Diätologin Elisa Hefner. (hefner@chrispaur.com)

Ernährungstipps bei Fruktosemalabsorption

Nach der Diagnosestellung soll vorerst für ca. zwei Wochen ganz auf Fruktose verzichtet werden, damit die Beschwerden abklingen. Danach kann langsam jeweils ein fruktosehältiges Lebensmittel am Tag bezüglich seiner Verträglichkeit ausprobiert werden.

  • Fruktose ist vor allem in Obst, Obstsäften, Trockenobst, Honig, Fruchtjoghurts, Müsli und Müsliriegeln enthalten. Ist der Fruktosegehalt unter 1g/100g Lebensmittel, kann dieses ohne Bedenken in den Speiseplan eingebaut werden.
  • Obstsorten mit guter Verträglichkeit sind Bananen, Orangen, Zitronen, Mandarinen, Kiwi, Beeren, Zuckermelonen und Kirschen. Kompott, Marmelade, Obstkonserven, Tees, Fruchtsäften und Eiscreme von diesen Obstsorten sind ebenfalls besser verträglich.
    Grundsätzlich ist Obst in gekochter Form (Kompott, Mus) besser verträglich als roh.
  • Da Zuckeralkohole, wie Mannit (E 421), Xylit (E 967) oder Maltit (E 965), über den gleichen Transporter im Darm aufgenommen werden, können diese ebenfalls zu Beschwerden führen. Diese sind vor allem in Kaugummis, Fertigsoßen oder Fertig-Salatmarinaden, sowie light Produkten.
  • Traubenzucker, oder auch Glukose genannt, kann bei gleichzeitigem Konsum mit Fruktose die Aufnahme von Fruktose im Darm verbessern. Empfohlenes Verhältnis von Fruktose zu Glukose ist dabei <1:1.

Tipp: Bei der Fruktosemalabsorption handelt es sich um ein Mengenproblem. Achten Sie bei der täglich zugeführten Gesamtmenge darauf, dass Ihre persönliche Toleranzgrenze nicht überschritten wird. Genießen Sie Ihr Essen in Ruhe – gut gekaut ist halb verdaut!

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Ernährungsberatung. Wenn Sie Fragen oder konkrete Anliegen haben, kontaktieren sie bitte Diätologin Elisa Hefner. (hefner@chrispaur.com)

 

Ernährungstipps bei Fettleber

Folgende Maßnahmen können hilfreich sein:

  • Rauchstopp, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern.
  • Regelmäßig Bewegung in Form von moderatem Kraft- und Ausdauertraining.
  • Mindestens 3 Portionen Gemüse am Tag – wählen Sie bei jeder Mahlzeit ein bis zwei Sorten Gemüse und ergänzen Sie die Hauptspeise mit einem Salat.
  • Maximal 2 Portionen Obst am Tag – kombinieren Sie Obst mit eiweißreichen Lebensmitteln wie Joghurt, Buttermilch, Milch, Käse, Getreideflocken, …
  • Bauen Sie reichlich pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide und Nüsse in Ihren Speiseplan ein.
  • Versuchen Sie ein- bis zweimal pro Woche Fisch von guter Qualität zu essen.
  • Reduzieren Sie den Konsum von Wurst und Wurstwaren und wählen lieber fettarmes Fleisch, Schinken oder Eier.
  • Bevorzugen Sie bei den Milch- und Milchprodukten die fermentierten Varianten wie Buttermilch, Sauermilch, Kefir, Naturjoghurt.

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Essen. Ihre Gesundheit ist uns wichtig.

diaetologen

Es ist heute unumstritten, dass Ernährung und eine ausgewogene Lebensmittelauswahl die Grundlage für Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit sind.

Diaetolog*innen sind ein gesetzlich anerkannter Gesundheitsberuf und zählen zur Gruppe der gehobenen medizinisch-technischen Dienste.

Sie verfügen über umfassendes ernährungsmedizinisches Wissen am aktuellen Stand der Wissenschaft und übersetzen dieses in die Praxis. Diätolog*innen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Gesunderhaltung und Genesung der Bevölkerung.

Diätolg*innen beraten, schulen und begleiten Einzelpersonen sowie Gruppen und Organisationen.

Die Österreichische Gesundheitskasse im GIZ Salzburg bietet kostenlos Ernährungsberatungen an.
Einmal monatlich sind ÖGK Diätolog*innen und Ernährungsberater*innen auch in den Kundenservicestellen in Hallein, Zell am See, Bischofshofen und Tamsweg für Sie da!
Aktuelle Termine und weiteren Infos finden Sie auf www.gesundheitskasse.at/ernaehrungsberatung

Vereinbaren Sie gleich einen Termin für ein kostenloses persönliches oder telefonisches Beratungsgespräch unter Tel: 05 0766-178125 oder -178126,

In der Rubrik ” Körper und Geist” der Gesundheitsnetzwerk Homepage finden Sie unter Veranstaltungen die aktuellen Termine zum Thema Ernährung.