Saisonkalender Mai

Essen. Ihre Gesundheit ist uns wichtig.

 

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung führt zu mehreren positiven Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Verbunden mit körperlicher Bewegung und sportlichen Aktivitäten stärkt dies wiederrum das Immunsystem. Ein starkes Immunsystem ist aktuell vermutlich wichtiger denn je.

Die Diätologin Elisa Hefner gibt hier monatlich aktuelle Ernährungstipps und veröffentlicht ausgezeichnete Rezepte dazu.

Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Quelle: https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/16188-rtkl-saisonkalender-dieses-obst-und-gemuese-hat-saison-im-mai

Inhalte erstellt von:

Elisa Hefner, BSc.

Freiberufliche Diätologin

hefner@paur.fitness
https://www.chrispaur.com/ernaehrung/

 

Saisonkalender_Jaenner
Apfel-Birnen-Chutney

Jungzwiebel

Jungzwiebel gehören botanisch gesehen zu den Lauchgewächsen (Allium). Der Name Allium leitet sich von den typischen schwefelhaltigen Inhaltsstoffen, Alliinen, ab. Diese sind schuld für das Brennen in den Augen beim Zwiebelschneiden. Die Zwiebel ist eine der ältesten Pflanzen, die kultiviert wurden. Schon mehr als 5.000 Jahre gilt sie als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze. Die Jungzwiebel, auch bekannt als Frühlingszwiebel, wird bereits sehr jung geerntet. Das Grün kann mitgegessen werden und schmeckt ähnlich wie Schnittlauch.

Zu den gesunden Inhaltsstoffen der Jungzwiebel zählt das Betacarotin, eine Vorstufe des Vitamin A, das für die Sehkraft und den Aufbau der Haut von Bedeutung ist.

Zwiebel enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe wie zum Beispiel Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C, Kalium und Selen. Die in Jungzwiebeln enthaltenen Ballaststoffe haben eine präbiotische Wirkung. Das heißt, sie dienen den guten Bakterien im Dickdarm als Nahrung und unterstützen so unserer Darmflora. Sie enthält unter anderem das Alliin, einen sekundären Pflanzenstoff, der entzündungshemmend und keimtötend wirkt.

Jungzwiebeln bewahrt man am besten im Gemüsefach des Kühlschranks auf, dort sind sie einige Tage haltbar. Besonders beliebt ist die Jungzwiebel aufgrund ihrer Vielfältigkeit. Zerkleinert eignet sie sich super für Salat oder Aufstriche, kaum wegzudenken ist sie aus der asiatischen Küche in Wok Gerichten und in Suppen liefert sie ein feines Aroma.

Brokkoli

Brokkoli gehört botanisch gesehen zu den Kreuzblütengewächsen und zählt zum Kohlgemüse. Bei den Röschen des Brokkolis handelt es sich noch nicht voll entwickelte Blüten, also um Knospen.

Broccoli ist ein kalorienarmes Gemüse und hält durch den hohen Anteil an Ballaststoffen lange satt. Er liefert viele wichtige Vitamine wie z.B. Vitamin C, B-Vitamine, Vitamin K und Folsäure. Nennenswert ist zudem sein hoher Gehalt an Vitamin A Vorstufen, wie zum Beispiel das Beta-Carotin. Je kräftiger die Farbe desto mehr Beta-Carotin ist im Brokkoli enthalten. Es schützt unsere Haut vor UV-Strahlung, verzögert den Alterungsprozess und schützt vor den typischen Altersbeschwerden.

Das grüne Gemüse enthält die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen.
Die fürs Kohlgemüse typischen Senföle (Glukosinolate) zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und haben zahlreiche positive Effekte auf die Gesundheit. So können sie das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen senken und gegen Bakterien wirksam sein. Aufgrund seiner Zellstruktur ist er besser verdaulich als andere Kohlarten, er kann auch roh gegessen werden. Auch die Blätter sind zum Verzehr geeignet und ähneln in Geschmack und Aussehen dem Spinat. Brokkoli ist im Gemüsefach des Kühlschranks ca. 3-5 Tage haltbar. Falls der Brokkoli in Folie gewickelt eingekauft wird, sollte er bei der Lagerung in dieser belassen werden, da sich die nötige Luftfeuchtigkeit entwickelt und er so haltbar ist. Er soll nicht zu lange garen, da die wertvollen Inhaltsstoffe hitzeempfindlich sind und die grüne Farbe an Leuchtkraft verliert.

Brokkoli passt als Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten und wird in vielen Gemüsegerichten wie Eintopf, Auflauf, Gratin, Quiche oder Strudel als Zutat verwendet. Beliebt sind auch Suppen und Saucen mit ganzen Röschen oder fein püriert.

BROKKOLI AUFLAUF von https://www.eat-this.org/veganer-brokkoli-auflauf-mit-braunem-reis/

Spaghetti-mit-Kohlsprossen
Porree

Rhabarber

Rhabarber ist eine Pflanzenart, die aus der Familie der Knöterichgewächse stammt und zum Stangengemüse zählt. Der fruchtig-saure Geschmack, den das Gemüse mit sich bringt, stammt von Fruchtsäuren wie Apfel-, Zitronen- und Oxalsäure. Die verschiedenen Rhabarbersorten sind im Geschmack sehr unterschiedlich. Traditionell geht die Erntezeit des Rhabarbers bis zum 24. Juni. Der Oxalsäuregehalt steigt mit der Zeit, was ihn zu diesem Zeitpunkt fast ungenießbar macht.

Der Rhabarber enthält Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin C und Niacin. In Rhabarber stecken nicht nur jede Menge Mineralstoffe wie Eisen, Calcium, Kalium, Phosphor und Ballaststoffe, sondern auch viel Säure. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Oxalsäure, die in großen Mengen zu Magen-Darm-Beschwerden führen kann. Besonders viel Oxalsäure ist in den Blättern und der Schale des Rhabarbers enthalten, die immer entfernt werden sollen. Das Wegschütten des Kochwassers oder das Garen des Rhabarbers trägt dazu bei, möglichst viel Oxalsäure zu entfernen.

Die für die Rotfärbung mancher Sorten verantwortlichen Anthocyane (Farbstoffe) zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und wirken entzündungshemmend, sowie gegen Bakterien und Viren. Rhabarber lässt sich nur schlecht lagern. Er soll daher am besten frisch geerntet gekauft und bald verarbeitet werden. Am besten wickelt man ihn in ein feuchtes Tuch und gibt ihn in das Gemüsefach des Kühlschranks.

Durch seinen süß-säuerlichen Geschmack und seine meist zarte Konsistenz ist Rhabarber gut als Torten- oder Kuchenzutat geeignet. Sein feines Aroma harmoniert super mit säuerlich-pikanten Zubereitungen als Gemüse, in der Sauce zu Fisch und Fleisch oder verarbeitet in einer Quiche. Als Kompott, Saft oder als Marmeladenzutat lässt sich Rhabarber gut haltbar machen.

RHABARBER BLECHKUCHEN mit Mandeln von

https://www.gusto.at/rezepte/rhabarber-blechkuchen-mit-mandeln