Saisonkalender März

Essen. Ihre Gesundheit ist uns wichtig.

 

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung führt zu mehreren positiven Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Verbunden mit körperlicher Bewegung und sportlichen Aktivitäten stärkt dies wiederrum das Immunsystem. Ein starkes Immunsystem ist aktuell vermutlich wichtiger denn je.

Die Diätologin Elisa Hefner gibt hier monatlich aktuelle Ernährungstipps und veröffentlicht ausgezeichnete Rezepte dazu.

Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Quelle: https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/15861-rtkl-saisonkalender-obst-und-gemuese-mit-saison-im-maerz

Inhalte erstellt von:

Elisa Hefner, BSc.

Freiberufliche Diätologin

hefner@paur.fitness
https://www.chrispaur.com/ernaehrung/

 

Saisonkalender_Jaenner
Apfel-Birnen-Chutney

Apfel.

Der Apfel zählt zum Kernobst und gehört botanisch gesehen zur Gruppe der Rosengewächse. Einem Sprichwort zufolge ersetzt ein Apfel am Tag den Arzt. Das ist zwar etwas übertrieben, aber nicht falsch. Äpfel tragen wirklich dazu bei, dass wir fit und gesund bleiben.Der Apfel enthält viele der Ballaststoffe Pektin und Cellulose. Diese fördern eine gesunde Verdauung, ohne dabei den Darm zu belasten. Als Alternative zum Apfel sind auch Apfelmus oder Apfelkompott eine leicht verträgliche Alternative. Mit Schale und gut gekaut helfen Äpfel bei Verstopfung, geschält und fein gerieben dagegen bei Durchfall. Wenn es um eine gute, regelmäßige Verdauung geht, sind Äpfel mit vielen Ballaststoffen und gleichzeitig hohem Wasseranteil von 85% eine perfekte Wahl.

Der Apfel enthält zusätzlich Vitamin A, B1, B2 und E. Besonders reichlich vertreten ist auch Vitamin C. Beim Vitamin-C-Gehalt gibt es allerdings je nach Sorte erhebliche Unterschiede. Wer auf eine gute Portion Vitamin C Wert legt, greift am besten zu einheimischen Apfelsorten der Saison. Bis zu 70 Prozent der gesunden Inhaltsstoffe des Apfels sind direkt unter der Schale; daher soll der Apfel immer mit Schale verarbeitet oder gegessen werden.

Das typische Aroma bekommen Äpfel unter anderem durch zahlreiche, winzige Öldrüsen in der Schale. Der Geschmack eines Apfels kann je nach Sorte sehr unterschiedlich sein.

Echte Apfelfans bereiten mit dem Kernobst nicht nur süße, sondern auch herzhafte Gerichte zu. Die süß-saure Note von Äpfeln passt zum Beispiel roh super zu Salaten oder leicht gedünstet zu Lauch.

APFEL-NUSS TASCHERL von

Apfel-Nuss Tascherl

Rucola.

Rucola zählt zur Familie der Kreuzblütler und seine Verwandtschaft zu den Kohlgewächsen wird durch den leicht scharfen Geschmack deutlich. Mittlerweile ist Rucola zu jeder Jahreszeit im Supermarkt erhältlich. Aus heimischem Anbau ist er ca. von Februar bis in den November verfügbar.

Rucola besitzt viele wertvolle Inhaltsstoffe und ist eine gute Quelle für Eisen, Calcium und Kalium, Vitamin C und Vitamin A. Die für den leicht scharfen Geschmack verantwortlichen Senföle zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Diesen wird eine positive Wirkung aufs Immunsystem zugeschrieben. Er enthält zudem Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandeln kann, Auch Folsäure ein für Stoffwechselvorgänge wichtiges B-Vitamin, kommt in Rucola vor. Durch seinen intensiven Geschmack eignet sich Rucola sehr gut als Küchen- und Würzkraut. Bekannt ist seine Verwendung im Pesto, zu Nudeln, Fleisch-, Fisch und Gemüsegerichten. Gerne wird er mit anderen Salaten gemischt. Sein leicht scharfes und würziges Aroma verleiht vielen Gerichten das gewisse Etwas.
Rucola kann sowohl roh als auch gegart verzehrt werden. Durch Erhitzung verliert er an Schärfe und Aroma. Er soll frisch verzehrt werden, denn die Blätter werden sehr schnell welk. Eingewickelt in eine feuchtes Küchenrolle oder im Gefrierbeutel hält er im Kühlschrank in der Gemüselade bis zu zwei Tage.

PASTA MIT RUCOLA UND MOZZARELLA von

https://www.fitforfun.de/rezepte/pasta-mit-rucola-und-mozzarella

Spaghetti-mit-Kohlsprossen
Porree

 

Rote Rübe.

Die Rote Rübe zählt zur Familie der Gänsefußgewächse und ist daher mit Mangold, Zucker- und Futterrübe verwandt. Frische Rote Rüben findet man im Spätherbst und Winter bis weit ins Frühjahr hinein in jedem Supermarkt oder auf dem Bauernmarkt. 

Wie weit verbreitet die Rote Rübe eigentlich ist, zeigen die vielen unterschiedlichen Bezeichnungen: Rahner, Rauna, Rohner, Rote Rübe, Ranne, Rande, Rone, Rotmöhre. In der Antike galt die Rote Rübe als Heilpflanze und wurde vor allem gegen Anämie (Blutarmut) eingesetzt. Zu Recht, denn in der Knolle steckt neben Eisen eine große Portion Folsäure.

Besonders bemerkenswert ist außerdem der hohe Gehalt an Betanin. Dieser natürliche Farbstoff sorgt nicht nur für die dunkelrote Farbe, sondern schützt die Zelle vor oxidativem Stress. Die Rote Rübe ist ein wahrer Nährstofflieferant. Sie liefert wichtige Inhaltsstoffe wie Vitamin B und C, Kalium, Eisen, Zink und Folsäure. Durch die Nährstoffzusammensetzung unterstützt sie das Blut bei der Bildung von Abwehrzellen gegen Bakterien und Viren und kann somit das Immunsystem stärken.

Die Rote Rübe hält sich im Gemüsefach des Kühlschranks oder an einem anderen kühlen, dunklen Ort wie dem Keller bis zu zwei Wochen. Der rote Saft hinterlässt allerdings Spuren – also am besten Einmalhandschuhe beim Schälen tragen und zum Zerkleinern besser kein Holzbrett, sondern eine Unterlage aus Glas oder Kunststoff verwenden. Man kann die Rote Rübe in Scheiben, Stiften, Würfeln oder je nach Größe einfach geviertelt zum Beispiel mit anderem Gemüse im Backofen als Ofengemüse garen, sie geraspelt für eine Suppe verwenden, klein gewürfelt dünsten und als Beilage oder auch als Smoothie genießen. Die Blattstiele und Blätter können wie Spinat verwendet werden. 

ROTE RÜBEN SALAT MIT NÜSSEN, BUCHWEIZEN UND KAROTTEN von

Roter Rüben Salat mit Nüssen, Buchweizen & Karotten