Saisonkalender Juni

Essen. Ihre Gesundheit ist uns wichtig.

 

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung führt zu mehreren positiven Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Verbunden mit körperlicher Bewegung und sportlichen Aktivitäten stärkt dies wiederrum das Immunsystem. Ein starkes Immunsystem ist aktuell vermutlich wichtiger denn je.

Die Diätologin Elisa Hefner gibt hier monatlich aktuelle Ernährungstipps und veröffentlicht ausgezeichnete Rezepte dazu.

Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Quelle:https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/16350-rtkl-saisonkalender-juni-regionales-obst-und-gemuese-im-juni

Inhalte erstellt von:

Elisa Hefner, BSc.

Freiberufliche Diätologin

hefner@paur.fitness
https://www.chrispaur.com/ernaehrung/

 

Saisonkalender_Jaenner
Apfel-Birnen-Chutney

Kopfsalat

Der Kopfsalat ist uns als klassischer Beilagensalat bekannt.

Am besten verbrauchen Sie frischen Kopfsalat möglichst schnell. Wollen Sie ihn ein paar Tage aufbewahren, können Sie es so versuchen: Den Kopfsalat leicht mit Wasser besprühen, locker in Papier einwickeln und ins Gemüsefach des Kühlschranks legen.

Kopfsalat aus dem Treibhaus ist das ganze Jahr über erhältlich. Den ersten Kopfsalat vom Feld gibt’s ungefähr ab Mai.

Der zarte Kopfsalat ist extrem empfindlich, er welkt und fault schnell und muss mit viel Fingerspitzengefühl behandelt werden. Ob der Händler das getan hat, erkennen Sie beim Einkauf vor allem an einem frischen und „gesunden“ Aussehen des Kopfs, aber auch an der Schnittfläche des Strunks: Ist er braun oder sogar schwärzlich, liegt der Kopfsalat bereits zu lange. Trotz seiner zarten Konsistenz überrascht er aber auch positiv mit einem relativ hohen Gehalt an Ballaststoffen. Sein Vitamingehalt hält sich in Grenzen, aber vor allem beim Anteil an Vitamin A für gutes Sehen und gesunde Haut hat Kopfsalat durchaus beachtliche Mengen zu bieten. Außerdem enthält er Vitamin C und Eisen.

Salate sind außerdem eine hervorragende Quelle für Folsäure. Für Schwangere ist die Folsäure besonders wichtig.  Salate aus grünem Blattgemüse und frischen Kräutern liefern so viel Folsäure wie kaum ein anderes Lebensmittel.

Die meisten Nährstoffe stecken in den dünkleren, eher äußeren Blättern.

Leider stelle ich im Beratungsalltag immer wieder fest, dass der tägliche Salat für viele Menschen nicht selbstverständlich ist.

LEITFADEN FÜR EINEN GEMISCHTEN SALAT – DEM HEIMISCHEN STAR UNSERER ERNÄHRUNG von https://vollwert-blog.de/gemischter-salat/

Erdbeere

Erdbeeren zählen gar nicht zu den Beeren, sondern zur Familie der Rosengewächse. Botanisch gesehen ist die Erdbeere aber gar keine Beere, sondern eine Nuss (Sammelfrucht). Der rot gefärbte Fruchtkörper ist eine Scheinfrucht und die gelblichen Punkte sind die eigentlichen Früchte (Nüsschen). Erdbeeren sind – wie auch Himbeeren oder Brombeeren – besonders kalorienarm, da sie viel Wasser enthalten und punkten mit einem hohen Vitamin C- und Folatgehalt. Die beachtliche Menge an Vitamin C in der Erdbeere stärkt das Immunsystem, bindet freie Radikale im Körper und schützt die Zellen vor Schäden. Eine ausreichende Folatzufuhr ist besonders in der Schwangerschaft wichtig, da die Zellvermehrung und die Blutbildung unterstützt werden. Zusätzlich enthalten Erdbeeren einen Anteil an wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen, wie Eisen, Kalium und Mangan, die für die Körperfunktionen unverzichtbar sind.Für die rote Farbe der Erdbeeren sind mehr als 25 verschiedene Anthocyane (Pflanzenfarbstoffe) verantwortlich. Die Antocyane und sekundären Pflanzenstoffe (Polyphenole) wirken im Körper antioxidativ und verhindern Zellschäden.
Wegen ihres hohen Wassergehaltes sind Erdbeeren druckempfindlich, leicht verderblich und verlieren schnell ihr Aroma. Gut ausgebreitet halten sich unbeschädigte Erdbeeren ein bis zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks. Wichtig ist es die Erdbeeren nicht luftdicht abzuschließen, da sie sonst schneller schimmeln. Für die Zubereitung taucht man die Beeren kurz in kaltes Wasser und tupft sie vorsichtig trocken. Um das Aroma nicht zu reduzieren, sollen Stiele und Blätter erst nach dem Waschen entfernt werden.
Da die enthaltenen Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe unter langen Transportzeiten leiden, sollen Erdbeeren aus der Region bevorzugt werden. Die vielen verschiedenen Sorten haben jeweils besondere Aromen und werden nicht nur süß gegessen, sondern auch mit Pikantem kombiniert, z.B. als fruchtige Note in einem frischen, gemischten Salat.

ERDBEER STREUSEL TARTE von

https://www.zuckerzimtundliebe.de/2019/06/rezept-einfacher-erdbeerkuchen-streuselkuchen/

Spaghetti-mit-Kohlsprossen
Porree

Fenchel

Der Fenchel stammt aus der Familie der Doldenblütengewächse und zu seinen Verwandten zählen die Karotte und der Sellerie.

Schon im Altertum kannten Griechen und Römer den Fenchel vor allem als Heilpflanze.

Fenchel ist ein besonders aromatisches und kalorienarmes Gemüse. Der für den Fenchel typische Geschmack entsteht durch den Gehalt an ätherischen Ölen (Menthol, Anethol, Fenchon). Die ätherischen Öle unterstützen den Magen und die Verdauung.
Die Knolle hat nennenswerte Mengen an Vitamin A, K, E und Beta-Carotin. Auch die Mineralstoffe Kalium Calcium, Magnesium und Mangan sind enthalten. Besonders erwähnenswert ist der hohe Gehalt an Vitamin C und Eisen. Fenchel hat beinahe doppelt so viel Vitamin C wie Orangen. Die B-Vitamine im Fenchel lindern Stress, stärken die Muskeln und unterstützen die Zelle und die Blutbildung. Das Vitamin B3 fördert die Regeneration sowie die Erneuerung von Haut- und Nervenzellen.

Der Fenchel schmeckt sowohl roh als auch gekocht. Aufgrund der ätherischen Öle ist der Fenchel roh gut verträglich. Er eignet sich klein geschnitten im Salat oder einfach als Rohkost. Lecker schmeckt er kombiniert mit Nüssen! Fenchel eignet sich zum Dünsten, Schmoren und Backen. Sein aromatischer Geschmack harmoniert gut mit Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten. Auch mit den Fenchelsamen lassen sich Gerichte wie Fisch oder Fleisch würzen. Brot und Backwaren, eingelegtes Gemüse oder Tees werden oft mit Fenchelsamen versetzt. Das Kraut des Fenchels lässt sich wie Kräuter verwenden.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Gemüsesorten nimmt Fenchel eine längere Lagerzeit nicht übel. Im Kühlschrank kann er in ein feuchtes Tuch gewickelt ein bis zwei Wochen gelagert werden. Achten Sie darauf, ihn nach Anschnitt zügig zu verbrauchen, da über die Schnittstellen ätherische Öle verloren gehen.

Fenchel eignet sich auch zum Einfrieren, entweder kurz blanchiert oder roh.

Intensiv grünes Fenchelkraut weist auf die Frische der Knolle hin.

Mehrere ätherische Öle in Fenchel geben dem Gemüse ein sehr intensives, anisartiges und leicht süßliches Aroma.

ÜBERBACKENER FENCHEL IN TOMATENSAUCE von

https://www.alnatura.de/de-de/rezepte/suche/ueberbackener-fenchel-in-tomatensauce-104755/